Reisebedingungen
1. Anmeldung, Reisebestätigung

Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich oder fernmündlich vor genommen werden. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpfl ichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpfl ichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpfl ichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Die Buchung wird erst bei Anzahlung als bestätigt eingebucht.

2. Bezahlung

Nach Vertragsabschluss ist eine Anzahlung von 10 % ( bei Tagesfahrten 10,00 €) pro Person zu entrichten. Der Restbetrag ist spätestens zwei Wochen vor Reisebeginn zu zahlen. Buchungen innerhalb von zwei Wochen vor Reisebeginn verpfl ichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der Reiseunterlagen.

3. Unsere Leistungen

Die vertraglichen Leistungen richten sich nach der Leistungsbeschreibung (Prospekt, Katalog etc.) sowie den Reiseunterlagen (Reiseanmeldung bzw. Reisebestätigung). Nebenabreden, besondere Vereinbarungen und Zusatzwünsche sollen in die Reiseanmeldung und Reisebestätigung aufgenommen werden.

4. Preisänderungen / Leistungsänderungen

Wir können vier Monate nach Vertragsabschluss Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtpreises verlangen, wenn sich die Preise der Leistungsträger nach Vertragsabschluss nachweisbar unvorhergesehen erhöht haben. Bei Preiserhöhungen vier Monate nach Vertragsabschluss von mehr als 5 % des Gesamtpreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die vom Reiseveranstalter nicht wieder Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen und Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

5. Rücktritt durch den Kunden

Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn durch schriftliche Erklärung von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter bzw. bei der BuchungssteIle. Wenn der Kunde zurücktritt oder die Reise nicht antritt, haben wir Anspruch auf Entschädigung. Der in der Regel pauschalierte Anspruch (Rücktrittsgebühr) beträgt je Buchung bei Mehrtagesfahrten 15,- €. 60 bis 30 Tage vor Reiseantritt 40 %, 29 bis 14 Tage vor Reiseantritt 70 %, 13-0 Tage vor Reiseantritt 90 % jeweils der vereinbarten Leistungen. Bei Tagesfahrten pauschal 10,- € und 4 Tage vor Reiseantritt 100 %. Bei Flugreisen 50 % des Reisepreises nach Erhalt der Buchungsbestätigung / 75 % des Reisepreises 80-60 Tage vor Reiseantritt / 90 % des Reisepreises 59-30 Tage vor Reiseantritt / 100 % 29-0 Tage vor Reiseantritt.

6. Änderungen/Umbuchungen

Verlangt der Reisende nach Vertragsabschluss Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter ein Bearbeitungsentgelt von 15,- € verlangen. Soweit er nicht eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderwärtige Verwendungen der Reiseleistungen erwerben kann. Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt oder seine Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, mindestens jedoch 15,- € pauschal und ohne weiteren Nachweis, hat der Reisende zu tragen.

7. Störung durch den Reisenden

Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Reiseveranstalter und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Reiseveranstalter steht in diesem Falle der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadenersatzansprüche im Übrigen bleiben unberührt.

8. Mitwirkungspflicht des Reisenden

Der Reisende ist verpfl ichtet, die ihm zumutbaren Schritte zu unternehmen, um eventuelle Schäden gering zu halten.

9. Pass-, Visa- Gesundheitsvorschriften

Sofern es dem Reiseveranstalter möglich ist, wird er den Kunden über wichtige Änderungen der in den Reiseausschreibungen wiedergegebenen allgemeinen Vorschriften vor Antritt der Reise informieren. Der Reiseveranstalter haftet auch nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, der Reiseveranstalter hat die Verzögerung zu vertreten. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Reiseveranstalters bedingt sind. Sollten Einreisevorschriften einzelner Länder vom Reisenden nicht eingehalten werden, oder sollte ein Visum durch das Verschulden des Reisenden nicht rechtzeitig erteilt werden, so dass der Reisende deshalb an der Reise verhindert ist, kann der Reiseveranstalter den Reisenden mit den entsprechenden Rücktrittsgeldern belasten.

Gerichtsstand Grevenbroich 11.10.2017